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Aktuelles
 

Kampf gegen Leiharbeit und Fremdvergabe

Betriebsversammlung 14.06.2016

Rede alternative 

Thema: "Alles beim Alten"

Betriebsversammlung 28.04.2016

Rede alternative

Zukunftsbild Vereinbarung abgeschlossen

Tarifrunde 2016

Trotz Spaltung in Stammbelegschaft und Leih- und Fremdarbeit sorgt die IG Metall nicht für mehr Gerechtigkeit  und treibt die Lohschere weiter auseinander. Die Forderung: 5% Prozent ohne Festgeld Komponente.

Friedenspflicht läuft am 29.04.2016 aus

Ergebnisbeteiligung für 2015

Mit dem Monatsentgelt April 2016 wird nur allen Daimler Mitarbeitern eine Ergebnisbeteiligung in Höhe von 5.650,-Euro ausbezahlt. Auch wir freuen uns darüber einen Teil unseres von Daimler vorher einbehaltenen Lohnes aus z.B. Standortsicherung und DC-Move für Neueinstellungen doch noch ausbezahlt zu bekommen und sind dennoch weiterhin dagegen auf diese Art am Unternehmensrisiko beteiligt zu werden. Übrigens, die Leihleute, die mindestens genauso hart an diesem Erfolg gearbeitet haben, gehen leer aus!

Rede Betriebsversammlung 01.12.2015

Rede Betriebsversammlung 29.09.2015

Thema Flüchtlinge und die Zukunftssicherung sichert nicht unsere Arbeitsplätze im Gegenteil, sie kostet uns jetzt schon Atrbeitsplätze!!!

Antrag der alternative an den IGM Vertrauenskörper im Werk Hamburg:

Resolution zur Unterstützung der 761 Abgemahnten in Bremen und der Durchsetzung eines Streikrechtes nach der europäischen Sozialcharta

Da die Klage Kosten verursacht ist folgendes Unterstützer Konto eingerichtet worden:

Anja Luers, Berliner Volksbank. Iban: DE 67 1009 0000 5650 0040 02

Stichwort: Streikrecht

Bremen,

Gemeinsame Stellungnahme des Republikanischen Anwältinnen- und Anwältevereins (RAV) und des Verbands Deutscher Juristinnen und Juristen (VDJ)


Kontakt / weitere Informationen:
Gerhard Kupfer (g.kupfer@arcor.de, 0176 22 38 21 20), ehemaliger Betriebsrat bei Mercedes Bremen

Dazu aus dem Labournet

12. Januar 2015 - erschienen in Rubrik [ Branchen » Automobilindustrie » Daimler » Bremen ]Druck bei Daimler – Personalgespräche [und Abmahnungen] im Bremer Werk wegen Streikteilnahme

Chef„Der Daimler-Konzern dreht weiter an der Kostenschraube. Im Bremer Pkw-Werk hat das zu starken Auseinandersetzungen mit der Belegschaft geführt. Diese wehrt sich seit Monaten gegen die geplante Vergabe von Aufträgen an Fremdfirmen. Nachdem Beschäftigte der Nachtschicht Ende vergangener Woche erneut die Arbeit niederlegten, macht das Management nun mit Personalgesprächen Druck. Am Standort Düsseldorf haben beide Seiten hingegen eine Vereinbarung getroffen, derzufolge jeder zehnte Arbeitsplatz »sozialverträglich« vernichtet wird…“ Artikel von Daniel Behruzi in der jungen Welt am 19.12.2014 externer Link.Aus dem Text: „… Dutzende Beteiligte wurden nach jW-Informationen zu Personalgesprächen geladen. Ziel des Managements ist es offenbar, die »Rädelsführer« zu identifizieren…“ Siehe zum Hintergrund im LabourNet: Streik der Nachtschicht bei Mercedes Bremen am 11./12. Dezember 2014 und hier dazu:

Solidaritätserklärung der alternative

 Werk Hamburg steigt in die E-Mobilität ein - höhere Flexibilisierung und Leiharbeit - Krümmerfertigung: Entscheidung gegen Hamburg

Al 04.2016

Tarifabschluss

wieder eine Nullrunde

Kaum hatte es angefangen, da gab es auch schon einen Abschluss. Genau wie im öffentlichen  Dienst.

Von den Forderungen 5% und 1 Jahr Laufzeit blieb nicht viel über.

Der Abschluss:

Ab 1. Juli 2016 steigen die Entgelte in der ersten Stufe um 2,8 Prozent und ab 1. April 2017 in der zweiten Stufe um weitere zwei Prozent. Hinzukommt im Juni diesen Jahres ein Pauschalbetrag in Höhe von 150 Euro (Auszubildende: 65 Euro). Die Laufzeit beträgt 21 Monate.

Darauf haben sich die IG Metall Küste und der Arbeitgeberverband Nordmetall am Donnerstag, den 19.05.2016,  in der vierten Verhandlung in Hamburg geeinigt. Sie übernehmen damit den Pilotabschluss aus Nordrhein-Westfalen.


 

Genau, wie wir es auf der Betriebsversammlung berichtet hatten. Die IG Metall und der DGB setzen weiter auf niedrige Abschlüsse.

Im Volumen bringt der Abschluss gerade einmal 3,26 %. Nimmt man die vorausgesagte Inflationsrate für 2016 und 2017, mit 1,5% und 1,8% haben wir eine Nullrunde erreicht. Wir mögen ja für mehr sein, doch der Wille der Gewerkschaft unsere Forderungen durchzusetzen ist nicht vorhanden.

Besonders ungerecht ist, dass die durch die Spaltung der Arbeiterschaft benachteiligten Kollegen in Fremd- und Leihfirmen durch die Prozentforderung weiter in der Einkommensentwicklung abgekoppelt werden.

Viele Kollegen fragten uns, warum sie noch so hohe Gewerkschaftsbeiträge zahlen, wenn es doch keine Streiks mehr gäbe und wir den Ausfall bei den Warnstreiks selber tragen müssen. Für den Mai gibt es nicht einmal eine Extrazahlung.

Unser Kommentar:

Wer gehofft hat, dass die Organisationswahlen neuen Schwung in das gewerkschaftliche Wirken bringen, muss enttäuscht werden. Es ist wieder einmal alles beim Alten geblieben.

„Wir für mehr“, darauf müssen wir wohl noch lange warten. Das Warten und Harren macht uns noch zu Narren .

Al 04 206

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Al 03.2016

Zukunftsbild – Leiharbeit

Im Zukunftsbild darf bei der Flexibilisierung die Leiharbeit nicht fehlen. Die soll nun um 5% auf 13% erhöht werden. Natürlich wieder auf jährliche Betrachtung, was die Ausschöpfung deutlich gegenüber monatlicher Betrachtung erhöht. Doch dies ist keine Erhöhung der Flexibilisierung, sondern eine Aufstockung der nicht fest Beschäftigten, die durch prekäre Beschäftigung den Niedriglohnsektor anwachsen lassen.

Al 03.2016

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Dieser Niedriglohnsektor hat den Abbau fest angestellter und nach herkömmlichen Tarifen bezahlter Beschäftigter beschleunigt. Die Zunahme von befristet Beschäftigten, Leiharbeitern usw. haben den allgemeinen Lohnabbau vorange­trieben. Für die Unter­nehmen führt das zur Verbilligung der Arbeit. Für uns bedeutet die Leiharbeit in Verbind­ung mit Outsourcing (Ausgliederung) von Betriebsteilen und an­deren Formen der so genannten „Deregulierung“ der Arbeitsverhältnisse dass die Lebens­bedingungen der Beschäftigten tiefgreifend zum Schlechteren verändert wird. Für uns alle zusammen bedeutet dass Sozialabbau. Spürbar bei Zuzahlungen bei Medikamenten, Anwend­ungen, Zähnen und Brillen, bei der Pflege und den Renten.

Kurz, es sind neue Formen der Konkurrenz entstanden, die spalten und lähmen, wenn sie nicht bewusst überwunden werden.

Doch dies ist genau die Methode mit der die Gewerkschaft und die IGM Fraktion unsere Arbeitsplätze sichern will. Durch Verbilligung der Arbeit !!!

Dies kann man auch bei Daimler nachvoll­ziehen. Durch Erhöh­ung der Leiharbeit, durch Fremdvergabe

von Teilen der Logistik (Werksverkehr, Beschicker), Fremdvergabe der Kantine, Fremdvergabe an Ingenieurleistungen im Werkzeugbau und der IT usw.. Standortvereinbarungen und Vereinbarungen zur Programmerfüllung hatten die gleiche Zielsetzung. Das Zukunftsbild geht sogar noch ein Stück weiter. Sie wollen jetzt sogar über unsere

Zeit verfügen. Wo bleibt da der Grundsatz: „Gleicher Lohn für gleiche Arbeit“?

Dies waren auch die Gründe für das Aufbegehren der Kollegen in Bremen.

Ein weiteres Feld wurde entdeckt: die Ferien­aushilfen. Selbst hier wird weiter gespalten. Daimler ist tarifgebunden, steht aber nicht allen Ferienaushilfen den tariflichen Urlaub zu. Die IG Metall ist nicht in der Lage die Tarifbindung zu erzwingen, stattdessen nutzen sie dies um Mitglieder bei den Schülern zu werben. Dies ist ein Indiz für die Unrechtmäßigkeit des Tarifeinheitsgesetzes. Noch gilt im Betrieb der Grundsatz der Gleichbehandlung. Wenn man keine Argumente mehr hat, erzwingt man halt die Mitgliedschaft in der Gewerkschaft. Können wir dann noch von einer freien Gewerkschaft reden?

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 Leiharbeit

Die Begriffe „Leiharbeit“, „Zeitarbeit“ oder „Arbeitnehmerüberlassung“ erweckt den Eindruck, als würden hier Arbeitskräfte von einem Betrieb an einen anderen zeitweise ausgeliehen. Verschleiert wird damit, dass es sich unter kapitalistischen Bedingungen um den doppelten Verkauf der Arbeitskraft handelt: Der Leiharbeiter verkauft seine Arbeitskraft an die Verleihfirma, die sie als eine Art Zwischenhändler weiterverkauft und dafür einen Teil des Mehrwerts erhält. Das bietet für Daimler den gewaltigen Vorteil, die Beschäftigung noch flexibler an den jeweiligen Bedarf, anpassen zu können als es selbst mit Zeitverträgen möglich ist. Leiharbeiter können sie nach Belieben heuern und feuern, ohne auf Kündigungsschutz und Kündigungsfristen Rücksicht nehmen zu müssen.

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Tarifverträge

Tarifverträge sind das Werkzeug der Gewerkschaften z.B. die Löhne, Arbeitszeiten, usw. mit den Unternehmern zu gestalten.

Dies findet aber nur in den Betrieben statt, in dem die Unternehmer in Verbänden organisiert sind. Die „IG Metall Küste“ verhandelt dann mit „Nordmetall“ einen Tarifvertrag aus.

Diese Prozedur ist im Grundgesetz durch das Koalitionsrecht geregelt.

Tarifverträge sollten dazu dienen, dass die Betriebe gleiche Wettbewerbsbedingungen erhalten. Doch in den letzten Jahren wird dieser immer mehr unterlaufen. Einmal durch Austritt der Unternehmer aus den Arbeitgeberverbänden und durch Unterlaufen der Tarifverträge durch betriebliche Regelungen.

Die Unternehmen versuchen z.B. ihre Gewinne durch Ausweitung der Betriebszeiten zu steigern. Dies begründen sie damit, dass die Konkurrenz im Ausland (Standortdebatte) bessere Rahmenbedingungen hat. Was wahr ist, diese Unternehmen unterliegen anderen Regeln. Dass unsere Unternehmen schlechtere Regeln haben, die sie schlechter stellen kann man nicht glauben, wenn man sieht, wie sich die

Gewinne zu unserer Konkurrenz dort entwickeln. Doch durch das ständige Unterlaufen der Tarifverträge setzt eine Abwärtsspirale ein. So ist z.B. der Tarifvertrag über die 35 Stundenwoche durch betriebliche Regelungen zur Flexibilisierung total ausgehebelt. Der Arbeitsplatzeffekt gerät in Vergessenheit bei diesen betrieblichen Regeln, siehe unsere Programmerfüllung. Stattdessen geht es um die Vergünstigung der Arbeitskosten. Statt Leute einzustellen wird Arbeit verlagert, Fremdfirmen hereingeholt und Leiharbeit immer weiter ausgedehnt. Die Arbeitszeitverkürzung dient mittlerweile den Unternehmen, denn bei Krankheit zahlt uns das Unternehmen nur den Lohn von 35 Stunden weiter. Das trotz ständiger Sonderschichten.

Wir fordern: Tarifverträge müssen wieder ihren Sinn erhalten. Die Gewerkschaft muss unsere Interessen vertreten und sich nicht die Ideologie der Gutsherren zu eigen machen: „Geht es meinen Herrn gut geht es mir auch gut“. So macht sich die Gewerkschaft zum Ordnungshüter der Unternehmer.

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Al 02.2016

Zukunftsbild – Zeitkonten und Sonderschichten

Mit dem Zukunftsbild soll die Entscheidung, ob ihr die geleisteten Überstunden ausgezahlt oder in Freizeit bekommt, vom Unternehmen getroffen werden. Das Unternehmen wird euch auch vorschreiben wann und wie lange ihr zu arbeiten habt. Eine Ablehnung ist nur auf Grund persönlicher wichtiger Gründe möglich. Die Ankündigungen für eine andere Schicht soll dann nur noch eine Woche betragen, anstatt wie bisher zwei.

Al 02.2016

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Die Zeitkonten, egal ob Gleitzeit oder FA Konten, wird der Meister verplanen. Eure persönlichen Belange werden gerade mal noch berücksichtigt. Das Unternehmen wird euren Einsatz nach Auftragslage steuern.

Wie schon geschrieben: „Hände weg von unseren Zeitkonten!“

Hier werden Jahrelang erkämpfte Abmachungen einer eventuellen Arbeitsplatzsicherheit geopfert. Wo bleibt da unser Recht über unsere Zeit zu verfügen? Wo unsere Würde? Wo unser Selbstbestimmung, wenn ihr über uns verfügt?!

Mit dieser Vereinbarung wird das Ziel

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Die Arbeitszeitverkürzung auf 35 Stundenwoche schlichtweg verraten.

Die 35 Stundenwoche hatte in den 80 ziger Jahren zu mehr Beschäftigung geführt. Diese Maßnahmen verdrehen dies. Jetzt wird daraus eine kapazitätsorientierte Arbeitszeit. Mit immer weniger Leuten wird die Arbeit so verteilt, dass wir zur Verfügung stehen, wenn Daimler uns braucht. Unter diesen Umständen würde selbst eine 30 Stundenwoche nicht helfen, da der Nutzen der kurzen Arbeitszeit durch flexible Anpassung an die Produktion unser Leben fremdbestimmt und das Unternehmen der alleinige Gewinner ist!

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Ergebnisbeteiligung

Mit dem Monatsentgelt April 2016 wird nur allen Daimler Mitarbeitern eine Ergebnisbeteiligung in Höhe von 5.650,-Euro ausbezahlt. Auch wir freuen uns darüber einen Teil unseres von Daimler vorher einbehaltenen Lohnes aus z.B. Standortsicherung und Daimler-Move für Neueinstellungen doch noch ausbezahlt zu bekommen und sind dennoch weiterhin dagegen auf diese Art am Unternehmensrisiko beteiligt zu werden.

Übrigens, die Leihleute, die mindestens genauso hart an diesem Erfolg gearbeitet haben, gehen leer aus!

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Nachtschichtzuschlag 25%

Seit Jahren werden bei den Zuschlägen im Konzern unter den Werken enorme Unterschiede gemacht. Wir Hamburger Daimler Mitarbeiter erhalten weniger Nachtschichtzuschläge als in anderen Daimler Werken, z.B. auch wie in Bremen.

 

Doch

Hierzu gib es neue Urteile. Dazu möchten wir euch gerne auf einen Artikel der Arbeitsrecht Seite von Haufe vom 10.12.2015 hinweisen.

 

Quelle:http://www.haufe.de/personal/arbeitsrecht/verguetung-gesetzlicher-anspruch-auf-25-prozent-nachtzuschlag_76_332050.html

Arbeitnehmer, die nachts arbeiten, können einen Zuschlag von mindestens 25 Prozent des Bruttostundenlohns verlangen – soweit keine anderweitigen tarifvertraglichen Regeln im Unternehmen gelten. Ein Anspruch auf diese Vergütung ergebe sich direkt aus dem Gesetz, entschied nun das BAG.

Regelmäßig bei Nachtarbeit angemessen sei dabei ein Zuschlag 25 Prozent auf den Bruttostundenlohn beziehungsweise die ent­sprechende Anzahl bezahlter freier Tage für die geleisteten Arbeitsstunden zwischen 23 Uhr und 6 Uhr, urteilten die Richter. Allerdings: Besondere Belastungen, die zum Beispiel nach gesicherten arbeitswissenschaftlichen Erkenntnissen bei Dauernachtarbeit vorliege, könnten zu einem höheren Ausgleichsanspruch führen, argu­mentierte das BAG. Dann erhöhe sich der Anspruch regelmäßig auf einen Nach­tarbeitszuschlag von 30 Prozent oder eine entsprechende Anzahl freier Tage.

Da fragt man sich doch was sind Tarifverträge Wert, wenn sie hinter dem Arbeitszeitgesetz her hinken?

Wir alternativen fordern:

25% Prozent Nachtschichtzuschlag jetzt auch im Werk Hamburg

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Al 01.2016

Abgruppierung

An einem Freitagmorgen vor Weihnachten wurden die Kollegen aus der Nachtschicht Schaltungsfertigung zu einem Infogespräch eingeladen, weil man sie von der EG 6 abgruppieren will.

Den Kollegen wurde erklärt, dass sie im letzten Jahr in den Ekon-Prozess aufgenommen wurden und nun abgruppiert werden sollen.

Al 01.2016

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Der Grund soll sein, dass einige Bänder abgebaut worden sind und die Tätigkeiten sich für die Kollegen geändert haben. Die Kollegen fanden zwar auch, dass sich die Tätigkeiten geändert haben, aber dass sie nach wie vor engagiert bei der Arbeit sind und wenn nötig auch andere Aufgaben übernehmen. Es wurde aber auch festgestellt, dass nicht alle Betroffenen abgruppiert werden. Das sei ein Fehler, hörten wir und werde im nächsten Jahr bereinigt.

Das ERA Office erklärte den Kollegen, das sie ja reklamieren könnten. Es würde ausreichen, wenn sie die Abgruppierung reklamieren. Das ERA Office sagte auch eine schnelle Erledigung zu.

Wir klärten die Kollegen auf, dass dies nicht richtig sei. Bisher dauerten Reklamationsverfahren irre Lang. Viele Kollegen können das bestätigen.

Das eine Reklamation nicht begründet sein muss widerspricht sich auch aus der bisherigen Praxis. Es ist natürlich denkbar, dass das ERA Office auf einen einfachen Widerspruch auch nur eine einfache Ablehnung verfassen muss.

Die alternative rät: Besteht darauf, dass die Tätigkeiten, wie z.B. GAB, oder Nacharbeit, benannt werden, die zu eurer Abgruppierung führen sollen.

Der Prozess ist nicht in Ordnung! Die Kollegen wurden einfach aus dem Ekon-Prozess abgruppiert. Es ist kein Antrag auf Versetzung auf einen anderen Arbeitsplatz erfolgt. Folglich hätte, bevor die Abgruppierung in ePeople gestellt wird, eine Überprüfung stattfinden müssen. Die Überprüfung der Arbeitsplätze hätte dann gemeinsam in der öPaKo vorgenommen werden müssen.

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7.2 Aufgaben der Paritätischen Kommission

7.2.2 Sie ist darüber hinaus berechtigt, von Fall zu Fall bestehende Einstufungen zu überprüfen, sofern dargelegt werden kann, dass sich auf Grund veränderter Anforderungen eine Veränderung der Einstufung ergeben könnte

Die Vorgesetzten stellten auch dar, dass die Kollegen auch als erste berücksichtigt werden müssten, wenn wieder eine höherwertige Stelle besetzt werden soll.

Hierzu konnten wir leider auch nur sagen, dass der jetzige Betriebsrat die Listen gar nicht bearbeitet. Wir haben aber auch unsere Verwunderung zum

Ausdruck gebracht, dass im Werk mit zweierlei Maß Abgruppierungen behandelt werden. Kurz vor der Betriebsratswahl standen beim Querträger und Smart Ausläufe an. Für alle Kollegen die Abgruppiert werden sollten kam es zu einer absoluten Absicherung ihrer EG.

Wir fordern, dass im Betrieb Gleiches Recht für alle angewendet wird!!!

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Sie können nur abgruppiert werden, wenn sie eine Anreicherung ihrer Tätigkeiten oder einer ihrer Eingruppierung gemäßen Arbeitsplatz ablehnen.

Diese Kollegen haben also das Pech, dass nicht gerade Betriebsratswahlen sind und deshalb auch keine Wahlgeschenke verteilt werden.

Die alternative ist der Meinung, dass durchaus eine Klage möglich ist. Wegen Ungleichbehandlung!

Auf Grund des Eingreifens der alternative wurden die nachfolgenden Treffen abgelehnt und die Kollegen zu Einzelgesprächen geladen.

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Al 12.2015

Rückblick 2015

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

Das letzte Jahr ist vom Zukunftsbild für die Daimler Werke geprägt worden. Auch für dieses Werk sollte es ein Zukunftsbild geben,

- Eine fünfte Säule geschaffen werden, die ausdrückt, dass Daimler unsere Arbeitsplätze sichert.

Jetzt ist das Zukunftsbild auf das nächste Jahr verschoben worden

Die fünfte Säule soll für uns einen Part in der Elektrifizierung vorsehen. Das Fahrzeug, welches Daimler für die Elektrifizierung bauen will, ist der GLK und wird in Bremen montiert werden. Wir bauen die Achsen.

Das Zukunftsbild in Bremen, bzw. die „verhandelten Ergebnisse“ sorgten für Arbeitsniederlegungen. Denn die Zukunftsbilder werden mit Sonderschichten, und mehr Leih- und Fremdarbeit erkauft. In Bremen gab es dadurch über 700 Abmahnungen. In einer Welle der Solidarität, aber von der IG Metall im Stich gelassen, klagen nun einige Kollegen gegen die Abmahnungen und für das Streikrecht.

 

Auch in Hamburg hat der Betriebsrat wiederholt einen Verhandlungsauftrag erhalten. Es ist vorauszusehen, der Betriebsrat wird auch hier wieder artig Zugeständnisse machen.

Das haben wir, die alternative, nicht mitgemacht und die Verhandlungen abgelehnt! Wir haben in wirtschaftlichen Dingen kein Mitspracherecht. Dies dient nur um uns zu erpressen!

Das Unternehmen muss sich aufstellen um Zukunftsfähig zu sein, das darf aber nicht mit einer Zukunftssicherung unserer Arbeitsplätze verwechselt werden. Siehe Düsseldorf!!! Dort werden 650 Arbeitsplätze „sozialverträglich“ in die USA exportiert, trotz Zukunftssicherung.

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Was wir nicht verstehen ist, dass Solidarität im eigenen Werk aufhört und die gleichen Fakten geschaffen werden, gegen die man im Bremer Werk angeblich ist!!! Das schafft keine andere Perspektive für Beschäftigung. Oder glaubt man wenn man für Verhandlungen stimmt kommt bei uns etwas anderes heraus?

Um wenigstens etwas Beschäftigungssicherheit für uns im Werk Hamburg zu schaffen, wären folgende Punkte erforderlich:

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  • die Produkte müssen fest den Werken zugeordnet werden
  • Das Unternehmen hat für die Beschäftigung zu sorgen - Soziale Verantwortung!!!

Rede Betriebsversammlung 01.12.2015

Die alternative wünscht Euch

AL 09.2015

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

das Unternehmen will mit dem Betriebsrat gemeinsam etwas für Flüchtlinge tun. Doch bei einem Thema wie diesem, wo es um Gemeinsamkeit und Integration geht schließt die IG Metallfraktion die alternative aus! 

In der Betriebsratssitzung brachten wir uns zu diesem Thema ein und wollten in einer zu diesem Zweck gebildeten Arbeitsgruppe mitwirken. Unser Antrag zur Mitarbeit wurde in der Sitzung noch nicht einmal abgestimmt. Damit ist dieser Beschluss  nicht rechtswirksam. Doch darum geht es gar nicht, sondern das hier versucht wird Menschenfreundlichkeit darzustellen und die alternative ins Abseits zu stellen.

Doch es sei daran erinnert, dass gerade wir, die alternative, dafür gesorgt haben, dass die „Gastarbeiter“ wie sie damals hießen, bei uns integriert worden sind. Wir haben mit der Volkshochschule und der deutsch ausländischen Arbeitsgemeinschaft (DAAG) zusammen gearbeitet und Deutschkurse organisiert. Bei allen Problemen auf der Arbeit und auch Privat standen wir den Kolleginnen und Kollegen zur Seite.

Jetzt grenzt uns die IG Metallfraktion aus und will sich als Menschenfreunde präsentieren. Doch dabei rückt die Hauptsache, eine Aktion für Menschen die unsere Hilfe benötigen, in den Hintergrund!!!

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Stellungnahme

Flüchtlinge in Deutschland

Wir von der alternative begrüßen die Flüchtlinge. Es ist unsere verdammte Pflicht, ihnen zu helfen! Wir haben dafür zu sorgen, dass sie vernünftig untergebracht werden und nicht wie es in Hamburg geschieht, in Zelten, während ganze Wohnblocks abgerissen werden!

Wir müssen es verhindern, dass sie angegriffen werden. Sie brauchen unseren Schutz!

Sie dürfen aber auch nicht  als billige Arbeitskräfte benutzt werden. Wir müssen verhindern, dass sie gegen uns ausgespielt werden.

Wie wir, die wir schon in den verschiedensten Gruppen gespalten sind: In Stammbelegschaft, Leih-, oder Fremdarbeiter, Jung oder Alt, Deutsch oder nicht Deutsch.

Es muss doch so sein, dass jeder wieder in seiner Heimat ein zu Hause hat und nicht von Krieg und Terror bedroht wird.

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AL 06.2015

Betriebsversammlung 16.Juni

Immer wieder „Best of Ergebnisse“ und das nun schon seit ca. 2 Jahren. Da ist es eigentlich kein Wunder dass die Kollegen ihre Arbeitsplätze für gesichert halten. Doch da klangen die Worte vom Werkleiter ganz anders. Bei den MFA 2 Querträgern ging es um die Entscheidung Schweißen oder Leichtbau Polymerhybrid.

– Diese Entscheidung ist nun zu Gunsten des Schweißens gefallen.-

Also für eine veraltete Produktionsweise und die Produkte werden auch noch fremdvergeben!

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Hier ist nicht nur eine Entschei­dung gegen den Querträger ge­fallen, sondern auch gegen die Umstellung der Produktion auf Zukunftstechnologien! Die Folge davon ist, dass die Poly­merhybridtechnik sich auch so schnell nicht amortisieren kann, wenn weniger Teile produziert werden.

Desweiterem steht noch eine Konzeptentscheidung an, nämlich bei den  Krümmern.

Dies obwohl der gegossene Krümmer bisher immer gegen den in Hamburg gebauten Krümmer im Nachteil war.

Außerdem stellte der Werkleiter fest, dass es keine fünfte Säule geben wird. Es werden die Produkte der bestehenden Säulen erweitert. Diese Erweiterung der Produkte wird dann quasi die fünfte Säule darstellen und soll die Beschäftigung im Werk sichern.

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Arbeitssicherheit - Fahrwege Fußgängerwege

Die Werkleitung hat eine Initiative für mehr Sicherheit gestartet.

Viele, auch schwerere Unfälle mit längeren Ausfallzeiten, haben dazu geführt. Schwerpunkt ist die Sicherheit der Verkehrswege

Darüber wurde auch ein Film gezeigt. Um die Verkehrswege sicherer zu gestalten sind auch einige Bautätigkeiten zu beobachten, so werden zum Beispiel. Fußwege an der Fahrbahn zwischen Halle 2 und Halle 4 eingerichtet.

Ideenmanagement

Es wurde weiter berichtet, dass das Ideenmanagement Idee.com ab November abgeschaltet wird und voraussichtlich Anfang Januar durch ein neues System abgelöst wird. Dieses System soll wesentlich verbessert und anwenderfreundlicher sein. Während dieser Zeit können keine Verbesserungsvorschläge eingereicht werden.

Alles in IG Metall Hand

In den Hallen werden gerade Infotafeln der IG Metall

 aufgebaut. Damit dürfte klar sein, dass die IG Metall und die IG Metall-Fraktion die Meinungsherrschaft vollends in ihre Hand bringen will.

Auch die Verhinderung die Tagesordnung, so zu gestalten, wie sie von der alternative eingebracht wurde, dass es zu einem besseren/offeneren Meinungsaustausch kommt, weisen darauf hin.

So wie wir es verstanden haben sind die Tafeln sogar von der Werkleitung bezahlt worden.

Wir sind der Meinung, dass allen anderen Fraktionen des Betriebsrats solche Infotafeln zustehen!

Diskussion

Wir, die alternative, berichteten, dass trotz der verkündeten guten Messergebnisse, bei Kollegen Chrom/Nickel im Körper nachgewiesen wurde. Wir forderten, dass dies weiter untersucht werden muss. Die Vermutung, dass diese durch das Essen aufgenommen wird beruht genauso auf der Vermutung, wie es durch fahrlässigen Umgang mit Chrom/Nickel passiert sein könnte. Dennoch empfehlen wir den Kollegen ihre Mahlzeiten nicht am Arbeitsplatz, sondern in den Pausenräumen einzunehmen. Dazu aber wird die Kapazität der Pausenräume nicht ausreichen. So ist die Werkleitung dann wieder in der Pflicht!!!

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Rede der alternative auf der Betriebversammlung 16.06.2015

Inhalt:

Aktuelles und Stellungnahmen

·       Gesundheitsschutz Schweißen  -  Ergebnis Messungen

·       Stellungnahme zum Abschneiden bei Gleitzeit

·       Zukunftsbild  -  Einführung 6. Schicht

Wenn Recht zu Unrecht wird, wird Widerstand zur Pflicht

·       Widerstand gegen Leih-und Fremdarbeit im Werk Bremen

·       Soziales Umfeld und Entwicklungsmöglichkeiten

·       Rolle der Gewerkschaften

·       Recht auf Widerstand   -   Streikrecht

·       Abschluss Eckpunkte Zukunftsbild in Bremen:

Zur Rede

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AL 05.2015

Halle 12 blockiert – Produktionsausfall

Am 7. Mai kam es im Werk zu Produktionsausfällen in Halle 16 und 17. Grund war, dass die Halle 12 gerammelt voll war und Teile weder raus noch rein konnten.

Vorgeschichte

Seit Monaten versucht die Logistik ihren Personalmangel, durch die Sonderschichten zu vertuschen. Es wurden immer mehr Leute am Sonnabend eingesetzt, um die Halle 12 leer zu bekommen um sich dann im Chaos, bis zum nächsten Wochenende durchzuwurschteln. Selbst im Werkleitergespräch brachte die alternative ein, dass auf Kosten der Kollegen die Prozesse in Halle 12 aufrechterhalten werden. Der Bereichsbetriebsrat lehnte auch schon mehrmals Überstunden ab, um die Situation eskalieren zu lassen. So hat aber der Betriebsausschuss.

selbst nach dem 1. Mai diese Ablehnung wieder aufgehoben. Doch die Warnungen worden in den Wind geschlagen. Man war sogar Stolz darauf, dass man trotz hoher Krankenstände alles hinbekommen hat. – Eben auf Knochen der Kollegen.

Nach dem Produktionsausfall am 7. Mai in Halle 16 und 17 ist man endlich bereit, die Prozesse und das Lager auf Vordermann zu bringen. Mit dem Bereichs BR werden nun Gespräche geführt, wie die Arbeit in Halle 12 den Arbeitszeiten der Produktion angepasst werden könnte  

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Gesundheitsschutz - Fehlzeiten

Der Gesetzgeber hat im Sozialgesetzbuch 9 im § 84 (SGB IX § 84) ein betriebliches Eingliederungsmanagement, kurz BEM, angeordnet, um den Arbeitgeber dazu anzuhalten, seine Fürsorgepflicht wahrzunehmen. Dazu finden Gespräche mit den Kollegen statt, die ihre 42 Tage insgesamt überschritten haben. Es gilt herauszufinden, ob ihre Erkrankungen, die zu über 42 tägigen Ausfällen führten, eine betriebliche Ursache haben.

Doch beim Unternehmen geht es um die Verfügbarkeit der Mitarbeiter. Deshalb gibt es im Werk auch eine Fehlzeitengruppe, die sich aus Führungskräften, vornehmlich E4 und E3 zusammensetzt, die sich darum kümmern, dass der Krankenstand gering ist. Sie wollen auch, dass Meister mit den Kollegen Krankengespräche/Rückkehrgespräche führen, um dieses Ziel zu erreichen. Da es aber im Grunde nicht um die Gesundheit der Kollegen geht, sondern um eine hohe Verfügbarkeit der Mitarbeiter, lehnen wir von der alternative diese Gespräche ab, da weder Betriebsrat, noch Schwerbehinderten Vertretung, noch Personalbereich, noch der Werksärztliche Dienst beteiligt sind.

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Solltet ihr zu einem Kranken- oder BEM- Gespräch „gebeten“ werden, besteht auf Euer Recht den Betriebsrat Eures Vertrauens und die Schwerbehindertenvertretung mitzunehmen!

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AL 04.2015

Arbeitsschutz - Halle 16 Schweißen

Einige Kollegen informierten uns, dass in der Krümmerfertigung in Halle 16 und Halle 2.4 die Auswirkungen des Schweißrauches, der durch das Verschweißen der Chrom/Nickel legierten Bleche verursacht wird, seit geraumer Zeit in der Diskussion ist.

Es stellen sich Fragen an deren Beantwortung wir nun arbeiten sollten:

· Welche Auswirkungen hat dies auf die Gesundheit der Kollegen?

· Ist die Dauer der Absaugung vor Öffnung der Rolltore ausreichend oder sollten die Tore noch etwas länger geschlossen bleiben?

Es sollte durch Messungen regelmäßig überprüft werden, ob dies den Erfordernissen entspricht, besonders wenn Schweißparameter geändert werden, was veränderte Auswirkungen auf die Rauchent­wicklung hat. Zumal einige Kollegen uns darauf aufmerksam machten, das sie allergische Reaktionen aufweisen, deren Ursachen noch zu klären sind.

Die Deutsche Unfallversicherung beschreibt in Ihrem Fachausschuss-Informationsblatt Nr. 036 in der Ausgabe 11/2008 die Auswirkungen durch Chrom(VI) – Verbindungen sowie Nickeloxide und hebt darin deren krebserregende Wirkung auf den Menschen hervor.

Darin wird empfohlen, nach Möglichkeit alles auf WIG Schweißverfahren umzustellen, da dadurch weniger Schweißrauchentwicklung entsteht.

Ist dies nicht möglich, empfiehlt die Deutsche

Unfallversicherung auch wirksame Absaugungen und das Veranlassen arbeitsmedizinischer Vorsorge­unter­suchungen nach BG-Grundsatz G15 für Chrom(VI)-Verbindungen und nach BG-Grundsatz G38 für Nickeloxide.

Danach sind alle 6-12 Monate diese Untersuchungen durchzuführen.

Die alternative fordert das Unternehmen auf, diese Untersuchung auch durchführen zu lassen!!!

Es kann nicht sein, dass alles auf die Eigenver­antwortlichkeit der Kollegen abgeschoben wird.

Vom Unternehmen war bisher nur zu erfahren, dass die Werte unter den zugelassenen Grenzen liegen. Nun sind wieder Messungen vorgenommen worden. Die Ergebnisse sollen ca. 3 Wochen später vorliegen, also etwa ab KW 14 / 15. Wo bleiben die Ergebnisse?

Es langt nicht sich hinter Messergebnissen zu verstecken, sondern das Unternehmen hat dafür zu sorgen, dass die Arbeitsbedingungen so sind, dass die Kollegen keine Angst um ihre Gesundheit haben müssen.

Die alternative wird an dem Thema dran bleiben!

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AL 03.2015

Zukunftsbild 2020/25

Nach der Zukunftssicherung soll nun ein Zukunftsbild für das Werk Hamburg die Angst um den Verlust der Arbeitsplätze nehmen. Das begrüßen auch wir von der alternative, wenn das der Fall ist. Doch hier dürfen keine neuen Zugeständnisse gemacht werden. Wir haben für die zukünftige Produktion sehr viel eingebracht, nun ist das Unternehmen am Zuge!

Das Zukunftsbild setzt sich mit der neuen Situation der Verlagerung in die Auslandswerke und der verbleibenden Produkte im Werk auseinander.

Nach dem augenblicklichen Stand, bei der Vergabe der MFA2 Teile, stehen wir recht positiv da. Doch die neuen Teile benötigen bei ihrer Herstellung meistens nicht mehr so viele MA, wie die alten. Bei einigen Produkten werden wir in Zukunft nur noch Europa beliefern. Das führt dazu, dass bis 2020/25 die jetzige Beschäftigung nicht gehalten werden kann. Da ist die IDEE entstanden, dass Werk Hamburg eine fünfte Säule, ein zusätzliches Standbein benötigt.

AL03.2015

Die bisherigen Säulen sind: Achsen, Leichtbau, Lenksäulen und Abgastechnik.

Die Zukunftssäule müsste dann auch Beschäftigung generieren und nicht nur eine Nische, die nur wenigen Leuten Arbeit bringt.

Aus für Ausbildung

Ein Werk mit Zukunft bildet auch aus. Im Werk Hamburg gehen in der Ausbildung ab 2016 langsam die Lichter aus. Hier muss unbedingt ein Zeichen gesetzt werden und die Ausbildung mit mindestens 27 neuen Auszubildenden fortgesetzt werden.

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Programmerfüllung 2015

Der Betriebsrat verabschiedet auch für 2015 eine BV Programmerfüllung. Allein die alternative lehnte diese BV ab, obwohl nicht einmal zusätzliche Sonderschichten vereinbart worden sind, weil

  ·       Die Leiharbeitsquote nicht wie in der BV ZuSi 2016 beschrieben monatlich betrachtet werden sondern auf den Jahresschnitt. Dies ist unserer Meinung nach nicht zu kontrollieren.

   ·       Die 8% Quote soll sicherstellen, dass eine Flexibilisierung möglich ist. Dazu dürfte dann aber nur ein Sockel von 4% in Anspruch genommen werden, um flexibel zu sein.

  ·       Unter diesem Aspekt ist die Zusage von 10 Festeinstellungen viel zu gering. Demnach müssten ungefähr 70 Kollegen neu eingestellt werden. Im letzten Jahr hatten wir auch solche halbherzigen Lösungen. Dadurch musste mehrfach nachverhandelt werden, am Ende wurde sogar Sonntagsarbeit vereinbart.


 

Jedes Jahr das gleiche Spiel! Was nun eindeutig kein einmaliger Zustand ist. Personalknappheit in der Produktion wird nicht dauerhaft angegangen, und führt immer wieder zu Anspannungen. Eine bessere Personalplanung könnte allen das Leben leichter machen.

Die Sonderschichten werden wohl mit dem Zukunftsbild verkauft. Wir alternative weisen noch einmal daraufhin, dass wir einen Anspruch darauf erheben, von dem Unternehmen zu erfahren, wie wir in Zukunft arbeiten. Dafür haben wir eine Menge bezahlt (über 10% Lohneinbußen). In den Vereinbarungen, mussten viele Änderungen und Kompensationen hingenommen werden. Nun ist es am Unternehmen uns zu zeigen, wie sie unsere Arbeit in Zukunft in Anspruch nimmt.

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AL 02.2015

Tarifergebnis 2015

In Baden Württemberg ist es zu einem Verhandlungsergebnis gekommen.

Lohn - Ab 1.April 2015 werden die Löhne um 3,4 Prozent bei einer Laufzeit von 12 Monaten, bis zum 31.März 2016, erhöht. Für die Monate Januar bis März gibt es eine Einmalzahlung von 150 Euro.

ATZ - Ab dem 1. April 2015 wird es einen neuen Tarifvertrag zum flexiblen Übergang in die Rente (Altersteilzeit ATZ) geben. Es bleibt bei dem Volumen von vier Prozent der Beschäftigten, die diese ATZ in Anspruch nehmen können. Die neue Altersteilzeit wird an die neue Rentengesetzgebung 63/45 angepasst, untere Entgeltgruppen profitieren von höheren Aufstockungsbeträgen.

Bildung - Der Qualifizierungstarifvertrag wird um Teilzeit für Bildung ergänzt. Wenn die 4% ATZ nicht ausgeschöpft werden, kann das Volumen über Bildungsteilzeit in Anspruch genommen werden.

Analyse:

Lohn - Wenn bei der geldlichen Forderung über die Hälfte erreicht wird, kann man eigentlich von einem Erfolg sprechen. Das tun wir dennoch nicht. Noch sind die Mehrheit in der IG Metall organisierten Kollegen direkte Beschäftigte, die in der Produktion an der Maschine und am Band ihr Geld verdienen.

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AL 01.2015

Tarifrunde 2015

Festgeldforderung wichtiger denn je

Die IG Metall fordert weiter eine prozentuale Lohnerhöhung von 5,5%

Wir und die Kollegen im Lande fordern weiter eine Festgelderhöhung von 200 €

Die Benachteiligung der weniger verdienenden und der jungen Kollegen kann und darf nicht weiter hingenommen werden.

Erst werden die Kollegen durch ERA benachteiligt und laufen mit der Bürde des TIB (bis 2016) herum, bzw. werden gleich 8 % unter den heutigen Löhnen eingruppiert.

Die Lohnschere geht bei prozentualer Lohnerhöhung immer weiter auseinander

Beispiel (Blaumann) ca. 3000 € ergeben 5,5%   165 €

Beispiel (Meister)     ca. 6000 € ergeben 5,5 %   330 €

Die Kollegen, die meistens nicht mit streiken und am Fenster stehen, bzw. uns aufschreiben um unseren Lohnabzug für die Streikzeit sicherzustellen, erhalten teilweise mehr als das Doppelte.

Der Tariflohn und damit auch die Tariferhöhung gelten bis zur Ebene 4. Da reden wir von Jahresgehälter von 81.000 € bis 125.000 € im Jahr

Man sieht, die Kollegen, die weniger verdienen, auch die sind, die die Tariferhöhung maßgeblich erkämpfen und noch Stunden einbringen bekommen am Ende nur halb so viel wie die, die am Fenster stehen, oder sogar noch aufschreiben und dafür sorgen das unsere Warnstreikstunden nicht bezahlt werden.

Das muss dringend korrigiert werden!!!

Festgeldforderung  -   das sind wir unseren Kollegen schuldig!!!

Die alternative fordert deshalb:

Wandelt die Prozentforderung in eine Festgeldforderung!!!

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AL 12.2014

Fremdvergabe und Globalisierung

Eine Darstellung aus Sicht des Arbeitnehmers

Nach dem Beginn der Globalisierung (etwa um 1980) änderte sich das Wohlstandsgefüge zum Nachteil der Arbeitnehmer. Die Reallöhne verringerten sich, auch in Deutschland. In vielen Branchen werden heute nur noch Dumpinglöhne gezahlt.

In Deutschland ging die Produktion vieler traditioneller Produktionsbereiche wie Elektrogeräte, Textilien oder Büromaschinen auf ein Minimum zurück. Gut ausgebildete Facharbeiter verloren ihre Arbeit, wurden teuer umgeschult, um danach einen Job zu bekommen der schlechter bezahlt wird.

Die Zukunftsperspektive der jüngeren Leute hat sich radikal verändert, wer bekommt denn heute noch einen Arbeitsplatz auf dem er seine Zukunft aufbauen kann? Stattdessen gibt es die „Generation Praktikum“ oder allenfalls einen befristeten Vertrag, Scheinselbständigkeit oder schlimmer noch Hartz IV.

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An dieser Stelle sei beispielhaft  unser Grundgesetz erwähnt:

Eigentum verpflichtet. Sein Gebrauch soll zugleich dem Wohle der Allgemeinheit dienen.

(GG Art.14, Abs.2)

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Teile nach China

Jetzt werden grosse Krokodilstränen geweint, weil der Krümmer M 264 zum Teil nach China vergeben werden soll(wird).Immerhin bedeutet das einen Verlust von 30 Arbeitsplätzen. Das ist doch keine Überraschung!!!

Unsere Aussagen:

Das ist die schon lange verkündete Strategie des Vorstandes, dort zu produzieren wo die Autos gekauft werden. Noch produzieren wir für China, das wird sich jetzt ändern. China produziert dann selber!

Vor der Wahl hat die alternative darauf hingewiesen, dass die Kolleginnen und Kollegen in Düsseldorf erpresst werden, weil die Kontingente der USA auch dorthin verlagert werden sollen. Jetzt stehen dort diese 1800 Arbeitsplätze vor dem Abbau.

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In eigener Sache

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

selbstverständlich bedankt sich auch die alternative bei Euch für eure Unterstützung. Immerhin fehlten uns nur 6 Stimmen, dann wäre der Status Quo der letzten Wahl gewahrt worden. Doch es sind zwei Punkte die uns veranlasst haben, uns zurückzuziehen und unsere Arbeit, neu zu überdenken und zu organisieren.

  -- Wie sichern wir unsere Arbeitsplätze?

Hier haben wir immer wieder klargemacht, dass nur Einhaltung von Betriebsvereinbarungen und Tarifverträge die Basis sind. Erhöhung der Leih- und Fremdarbeit reduziert bei Verkauf, bzw. Schließung die Kosten und spielt somit der Strategie des Unternehmens in die Hände. Bei Produktzusagen hat sich Daimler immer über Kosten und strategischen Entscheidung eine Hintertür offen gelassen!!! Nun ist der Zug abgefahren. Das Unternehmen setzt die Strategie nun um.

-- Wie wir auf drei Leute hereinfallen konnten, die, wie man jetzt an den 

Schulterschluss mit der IGM Fraktion erkennen kann, nie unsere Meinung vertreten haben können.

Nun wird es dennoch weiter auf eine entschiedene Interessenvertretung ankommen. Also wird die alternative weiter gebraucht. Dieses von den beiden anderen Fraktionen zu erwarten wird vergeblich sein. Dazu ist deren Politik zu sehr an den Interessen des Unternehmens angelehnt!

Besonders enttäuschend ist, dass die Arbeitszeiten weiter rigoros ausgeweitet werden. Jetzt wird sogar die Sonntagsarbeit eingeführt. Wenn wir als alternative darauf hinweisen, dass ihr dann auch im Krankheitsfall nicht nur euren normalen Monatslohn erhalten dürft, sondern wieder das Krankengeld im Durschnitt der letzten drei Monate gezahlt werden müsste, werden wir gleich von der Unternehmerseite wie auch von der Mehrheit des Betriebsrates niedergemacht.

Wir werden uns aber weiter treu bleiben und entschieden eure Rechte vertreten. Doch leider ist dieser Weg im Betriebsrat in dieser Konstellation nicht durchsetzbar. Bei Verhandlungen hat unsere Meinung dennoch das Ergebnis zu euren Gunsten beeinflusst! Im Übrigen hat die Mehrheitsfraktion der IGM, die dabei die volle Unterstützung der anderen Fraktion hatte, die Weichen ihrer absoluten Machtausführung gestellt.

Das galt für die Aufteilung der Bereichsbetriebsräte, der Verhandlungskommission sowie auch für die anderen Kommissionen und Gremien.

Deshalb treten wir auch jetzt als Opposition weiter für folgendes ein:

  • Wir treten weiter dafür ein, dass Gesetze, Vereinbarungen und Tarife in unserem Sinne eingehalten werden.
  • Wir treten weiter für eine Personalpolitik ein, die beinhaltet,  dass ausgebildet und entsprechend bezahlt wird!
  • Wir treten weiter für eine Personalpolitik ein, die Kolleginnen und Kollegen  fest einstellt um sie auch langfristig für schwierige Aufgaben qualifizieren zu können.

 

Leih- und Fremdarbeit bedroht unsere Löhne und Arbeitsplätze!

 

Das wären die Voraussetzungen um auch in schwierigen Situationen handlungs- und lieferfähig zu leiben.

 Eure alternative                                                       Stellungnahme

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