
alternative, kreative Betriebsräte für die Kolleginnen und Kollegen des Mercedes Werkes Harburg
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Schlaglichter 4 Jahre im Rückblick Der Ursprung des Übels - Zukunftssicherung
Ausgaben: alternative 09/2004 01/2006 07/2007 Zukunftssicherung, genannt „ZuSi 2012“ Viele Kolleginnen und Kollegen beruhigte diese Vereinbarung, sie verbanden damit die Hoffnungen und Erwartungen auf einen sicheren Arbeitsplatz. Das Ergebnis sah aber eher aus wie wir euch die Vereinbarung schilderten.
Lohnsenkung von 2,79 % ERA-Erhöhung statt 2,79% nur 1,5 % Sozialpläne bei Verlagerung und Zentralisierung Dienstleitertarifvertrag, oder Fremdvergabe Bezahlung Leihmenschen nach DC Move
Die Voraussetzungen, ERA zu unseren Ungunsten einzuführen, wurde schon hier geschaffen Durch NewManageMent und Powertrain wurde unser Werk von Entscheidungen abgekoppelt. Durch die Möglichkeit der Kostensenkung und den Dienstleistungstarifvertrag wurde bei uns kein Arbeitsplatz erhalten. Alle Tätigkeiten wurden rigoros fremd vergeben. Ereignisse der letzten Betriebsratsperiode Smart-Achse Kaum waren die Betriebsratswahlen gelaufen, sollte die Smart-Achsfertigung an Krupp gehen. Nachdem wir die Kollegen informiert hatten und diese sich beim Betriebsrat beschwerten, kam Druck auf den Kessel. Die Achse wurde im letzten Moment durch fast 5 Euro Subvention pro Achse, vom Werk Hamburg getragen. Ausgaben: 06/2008 Nockenwelle Die IHU-Technik ist in Hamburg entwickelt worden. Aufgrund von Zuteilungen von Produkten an die Werke ging die Nockenwelle nach Berlin. New Management Model (NMM) alternative 2/2006 11/2007 Daimler Workers News Nach der Wahl wurde wohl eine der größten Umstrukturierungen bei Daimler umgesetzt. Wir waren von NMM durch die Neuordnung in Powertrain betroffen. Hierbei ist Werk Hamburg Untertürkheim untergeordnet. Alle Führungspositionen wurden in Stuttgart angesiedelt. Die Eigenständigkeit unseres Werkes wurde von Entscheidungen abgekoppelt. Die „ZuSi 2012“ bot die Voraussetzungen zur Schaffung von Sozialplänen. Aufgelöst bzw. zentralisiert wurden unter anderen: Lohn- u. Finanzbuchhaltung, Rechnungsprüfung, IT, Personalwesen, produktiver/nichtproduktiver Einkauf. Durch den Stellenabbau wurde die Arbeit auf die verbliebenen Kolleginnen und Kollegen verteilt. ERA-Einführung Durch die Absenkung der Löhne um 2,79 % (ZuSi) und bei der Einführung nur eine Anhebung von lediglich 1,5 % waren die finanziellen Voraussetzungen schlecht.
Es ist durch ERA nicht erreicht wurden: · Eine Gleichstellung der Arbeiter und Angestellten · Ein wirklich verlässliches Lohneingruppierungsverfahren Das Unternehmen hat erreicht: · Einseitige, teilweise offensichtlich falsche Zuteilung der Eingruppierung · Absenkung der einfachen Arbeiten, - Verschleiert durch den TIB Die Aussage: „Keiner verliert einen Cent!!!“ …ist leider auch falsch Ausgaben: 11/2006 04/2007 07/2007 11/2007 06/2008
Die Hinterachse der A-/B-Klasse wird nach Kecskemét/Ungarn verlagert. Das macht ca. 300 Arbeitsplätze aus. Hier gab es keine Kämpfe um die Arbeitsplätze. Im Gegenteil, es wurde informiert: „Werkleitung und BR haben das Werk gerettet!“ – doch handelt es sich insgesamt um eine Neuordnung der Achsfertigung. Obwohl die Achsen der A-/B-Klasse schon „bezahlt“ waren, gestand der BR der Firma weitere Flexibilisierung zu. Ergebnis: Wir werden im Nordverbund die C-Klasse Achsen für Bremen bauen. Dabei ist jetzt schon absehbar, dass die Achsen für den SL mit nach Stuttgart gehen, wenn der SL dorthin verlagert wird. Ausgaben: 10/2008 Krisenbewältigung: Kurzarbeit, Arbeitszeit- und Lohnkürzung
Erst wenn alle gut verdienen, können Autos gekauft werden.
Das passt nicht! Arbeitszeitverkürzung und Lohnkürzung, dennoch Sonderschichten und Mehrarbeit. Ausgaben: 04/2009 Daimler Workers News 07/2009 11/2009 Sondern: Rückführung in die Normalarbeitszeit und ungekürzten Lohn! Verlagerung C Klasse
2004 konnte die E-Klasse immerhin noch in Sindelfingen gehalten werden. Bei der Auseinandersetzung um die C-Klasse ist das nicht gelungen. Nicht, weil die Kollegen nicht genügend gekämpft hätten, sondern weil wieder zu schnell ein Kompromiss geschlossen wurde. Für Sindelfingen wurde die neue „ZuSi 2020“ vereinbart, die anderen Werke können sehen, wo sie bleiben. Die Zukunftssicherung 2012 hat nicht einmal bis zum Ende ihrer Laufzeit gehalten. Diese war wenigstens noch für alle deutschen Werke gültig. Ausgaben: 12/2009
Halle 21 Gebäude 21 kommt, welch´ ein Glück für unseren Standort! Ein richtig innovatives Vorgehen unserer Firma. Wir sind alle davon überzeugt das bringt uns nach vorne. Der Preis ist hoch, es kostet uns ca. 150 Arbeitsplätze. Und wie sieht es mit dem Parkplatzproblem aus?
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