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AL 04.2015 Seite 2

Betriebsversammlung am 17.März

Die Betriebsversammlung sollte eine Informations- und Diskussionsveranstaltung sein. Das kann man von dieser Versammlung auch teilweise behaupten, obwohl dies wohl nicht jedem recht war!

Erst einmal waren wir enttäuscht, dass die Beteiligung doch relativ gering war. Betrachtet man aber die Anwesenheit über die gesamte Versammlung ist festzustellen, dass kaum einer vor dem Ende gegangen ist. Dies hat eine neue Qualität.

Der Bericht des Betriebsrates spiegelt ausschließlich die Meinung der IG Metallfraktion wieder. Dieser Umgang findet so auch im Betriebsrat statt. Die IGM ignoriert andere Meinungen!!!

In Gesprächen mit Kollegen wurde deutlich, dass es positiv empfunden wurde, dass viele Inhalte des Tarifvertrages bekannt wurden. Diese Informationen hätten aber von einer Person gebracht werden müssen und nicht von jedem Redner. So entstand der Eindruck andere Themen zu unterdrücken. Doch das klappte dies­mal nicht.

<p>Meinung</p>

Es gab sehr gute Diskussionsbeiträge:

· Von uns über die Frage: Sichern die bestehenden Verträge unsere Arbeitsplätze?

· Über den Sinn und Unsinn vom Computerspiel „Intolleranzia“

· Über die Gesundheitsgefährdung durch das Schweißen mit Chromnickel.

Zum letzten Punkt ergriff der Betriebsratsvorsitzende leider für das Unternehmen Partei, in dem er erklärte, dass die Messwerte ein Zehnfaches unter der zulässigen Grenze liegen. Das kam vielen, besonders den Kollegen aus der

Halle 16, nicht richtig vor. Die Messergebnisse sollten doch frühestens in 3 Wochen vorliegen und nicht nur eine Woche später!!! Hinzu kommt, dass es eine Arbeitsstättenverordnung (Technische Regeln für Arbeitsstätten ASR A1.2) gibt, die besagt, dass sich die Kollegen am Arbeitsplatz wohlfühlen sollen und nicht nur Grenzwerte zu beachten sind. Wir fanden es sehr gut, dass sich Jan Jäger die Abkanzlung vom Vorsitzenden nicht gefallen lassen hat und ihm Kontra gab.

Es wäre schön, wenn sich in Zukunft diese streitbare Kultur auf den Betriebsversammlun-gen fortsetzt, denn dann wäre die IGM Fraktion gezwungen auch einmal zu hören, dass sie nicht den Stein der Weisen haben. Zum Anderen wäre dies auch nötig, um den die Betriebsversammlung zu ändern. Denn nur wenn wir die Betriebsversammlung für uns nutzen können wir auch den Ablauf verändern.

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