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AL 03.2015 Seite 2

Gewinnbeteiligung

Es bleibt dabei, wir wollen keine Almosen „Gewinnbeteiligung“, sondern unseren einkassierten Lohn wieder haben, das sind mindestens 10 % unseres Lohnes in den letzten 20 Jahren

Streik gegen Leih- und Fremdarbeit im Bremer Daimlerwerk

Im Bremer Daimlerwerk haben 5500 Kollegen gegen Leih- und Fremdarbeit gestreikt!!! Nun sind 761 Kollegen deshalb abgemahnt worden.

Auf der Jour Fixe Veranstaltung am 4.3.15 im Curiohaus wurde dieses sehr anschaulich von den Kollegen aus Bremen berichtet und über die Hintergründe informiert.

In der Diskussion wurde deutlich, dass die Anwesenden die Leiharbeit als gesellschaftliches Verbrechen und Spaltung der arbeitenden Menschen begreifen. Ein wichtiger Aspekt ist, dass das Streikrecht gerade in Deutschland weit vom europäischen Recht abgehängt
abgehängt ist. Es begrenzt sich nur auf Tarifauseinandersetzungen. Die Diskussion geht dahin es möglichst abzuschaffen. Kleinen Gewerkschaften soll es ganz genommen werden. Das wäre defakto die Aufhebung der Gewerkschaftsfreiheit und somit ein wesentlicher Einschnitt ins Grundrecht. Anwesende Anwälte unterstrichen die Wichtigkeit dieser Auseinandersetzung und plädierten dafür, dass diese Abmahnahnungen dazu genützt werden müssen um das Streikrecht bei uns im Land mindestens rechtlich auf das gleiche Niveau wie in Europa an zu heben.

Wir fordern die IG Metall auf, das Streikrecht nicht nur für Warnstreiks Shows zu nutzen. Wir verurteilen, dass der Gesetzgeber kleinen Gewerkschaften das Streikrecht entziehen will (Tarifeinheitsgesetz).

Mit der Proficard hätte man Busse verkaufen können

Der HVV ordert 27 Hybrid Busse der Marke VOLVO. Dabei lieferte Daimler die ersten Testbusse an den HVV. Seit Mai 2014 ist der HVV mit VOLVO eine Partnerschaft für E-Busse eingegangen. Das hätte anders kommen können wenn man auf die alternative gehört hätte! Man hätte an Parkplätzen gespart und auch noch Busse verkaufen können.

Übrigens die Einführung der Proficard wäre auch ein Beitrag zum ehrlichen Umweltschutz.